„Musik-Comedy im Stil der 20er Jahre“

19.01.2019 –
Salonlöwengebrüll

Mein Friseur sagte neulich etwas Schönes
hast du schlaffes Haar, dann föhn es …

Amüsant, wortwitzig und hintersinnig bis zur bewusst zelebrierten langweiligen Nummer: Mehr als 3 Jahre hat Sebastian Coors an seiner ausgefeilten Bühnenlyrik „Salonlöwengebrüll“ gearbeitet, die er vergangenen Samstag in der Zehntscheuer präsentierte – zusammen mit seinem „Leider-nur-Begleiter“ Norbert Lauter (dem Mann am Sautter).

Nicht nur Friseure und deren Kunden dürften an den im Stil der 20er Jahre vorgetragenen Liedern und den Nickligkeiten der beiden Bühnenpartner ihren Spaß gehabt haben, sondern auch alle Kinofreunde: Wie können sie sich vor der O-pe-rette retten? Gehen sie doch lieber ins Lichtspielhaus als in die Fledermaus. Nicht wirklich gut weg kam die hyperaktive Internetmama, die am Schluss durch Gegenwehr des genervten Sohnes gehackt (nicht wie beim Metzger, sondern wie im Internet) mit fingierten Fundamentalisten-Likes in Guantanamo landete. Tja, und mit der Liebe ist es auch so eine Sache: Schau doch nicht immer auf dein Smartphone, schau doch mal auf mich! Augenzwinkernd beobachtet und auf den Punkt gebracht, hielt das Künstlerduo den Finger auf die Wunden mancher neuzeitlicher Entwicklungen. Das Publikum hörte intensiv und gebannt zu, denn jedes dritte Wort und nahezu jede Satzwendung brachten Gehirnwindungen und Lachreflexe ohne Zutun in Schwung.

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„Aus dem alltäglichen Wahnsinn“

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